Das Bündnis gegen Verstrickungen präsentiert…

Zu der Veranstaltung am 19.11. kamen nicht nur Thema- und Handarbeitsinteressierte, sondern auch eine neue politische Gruppe: das Bündnis gegen Verstrickungen. Hierbei handelt es sich um Personen, die das Einstricken des vom Militärhistorischen Museums zur Verfügung gestellten Panzermodells, des T 34, kritisieren. In ihrer Kritik werfen sie dem Projekt vor, Geschichtsrevisionismus zu betreiben, das Leiden der Dresdner Zivilbevölkerung mit dem der Holocaust-Opfer gleichzusetzen und damit die Opfer des NS-Vernichtungskrieges zu verhöhnen. Auch in der Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum sieht das Bündnis eine Verstrickung des Projekts in die Imagekampagne der Bundeswehr.

Obwohl der Umgang mit Kritik natürlich nicht einfach ist,  setzen sich die Projektteilnehmenden während des Handarbeitens kontrovers mit den einzelnen Kritikpunkten auseinander. Dieses geschieht an den Handarbeitsnachmittagen auch glücklicherweise ohne das Abspielen von Goebbels-Reden, was für die Diskussionskultur übrigens ungemein förderlich ist.

Flyer des „Bündnis gegen Verstrickungen“

Wir wollen gerne, dass diese Kontroverse weitergeführt wird, ohne in den verschiedenen Fronten zu verhärten!

Für die, die nicht zu den Handarbeitsnachmittagen kommen können oder wollen, richten wir auf unserer Seite ein Forum ein, in dem diskutiert werden darf bis die Tastatur brennt. Davor dürft ihr gerne unser Positionspapier „Grundlegendes zur Attacke! Auf ins Geflecht“ durchlesen, damit wir auch wissen, worüber wir diskutieren.

 

Themenabend: Die Kultur des Nicht-Erinnerns: die generationale Weitergabe von Krieg

Bericht zum Themenabend 19.November